Charlize Theron zeigt wieder einmal viel Mut zur Hässlichkeit. Sie spielt eine ziemlich verkommene, dauersaufende Single-Schriftstellerin, die eine „Juhu wir haben ein Kind“-Anzeige ihres Highschool-Lovers bekommt (immerhin 4 Jahre Beziehung) und anschließend ihre Heimatstadt besucht, um sich ihn wieder zu krallen, trotz dessen vorbildlich glücklicher Ehe und offensichtlicher Verwandlung in einen Langweiler. Der Kumpel vom King of Queens (Patton Oswalt) spielt die zweite Hauptrolle, einen „echten Loser“, der immerhin gut genug ist, Charlize aka Mavis zu trösten.
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Insgesamt geht es wohl ums Erwachsen werden, etwas aus sich machen, die Suche nach Glück, also ein schwer eudämonischer Film. Das Thema hat mir gut gefallen, die Umsetzung meistens auch. Lediglich das Finale war ein bisschen missglückt, wirkte auf mich wie abgeschnitten, und natürlich war das End happy, wobei das gar nicht nötig gewesen wäre.
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Trotz allem ein Film, den man sich gut mal angucken kann, mit deutscher Synchro kann ich ihn mir allerdings kaum vorstellen.