Luke Cage

Was ist rassistisch? Dass ich mir diese Frage einfach stellen kann, wenn ich da mal Interesse dran zeige, ist schon ein Privileg, das mir auf Grund meiner Hautfarbe mal einfach so zufällt. Ist Luke Cage rassistisch? Diese Frage trieb tatsächlich einige Bewertungen der netflix-Serie aus der Marvel-Reihe „The Defenders“ (mit Jessica Jones, Dare Devil und jetzt ganz brand neu Iron Fist) an. Diese hatte ich gelesen, bevor ich anfing, die Serie zu gucken. Ich hab keine Angst vor Spoilern, ich kann mir eh nix merken. Jedenfalls war ich äußerst irritiert ob der Frage und der diversen Antworten. Und dann sah ich selbst.

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Jessica Jones

„Black Buffy“

Noch eine Serie mit weiblichen Hauptfiguren, diesmal aus dem Marvel-Universum. Das kenne ich ja überhaupt erst, seit ich den Mann länger kenne. Vorher war das für mich albernes Zeug. Naja, ist es eigentlich immer noch. Aber meine Sinne stehen mir ja schon länger nicht mehr nach geistreicher Unterhaltung, von daher: wat solls. Dann eben Marvel. Jessica Jones weiterlesen

DeAD

Ein Film aus der „Perspektive“-Reihe der Berlinale hats dann doch wieder geschafft, sich in meinen Kalender zu schmuggeln und so habe ich einen der besseren Filme gesehen: „DeAD“ von Sven Halfar, dessen „Kinospielfilmdebüt“ ich also zuschauen durfte.

Doch, das wäre was gewesen, wenn es nicht schon so viel Tarantino geben würde. Da sind die „Zitate“ einfach zu üppig gewesen: vom Vorspann über die Musik, bis zu den absurden Sprüchen und Stylings. Andererseits, Tarantino muss man auch erst mal nachmachen können. Am besten war – wenig überraschend – Suzanne von Borsody als ungeliebte, aber reiche und stets etwas zu sehr alkoholisierte Patentante (oder Schwiegermutter?) und natürlich DEaddy selbst (Thomas Schendel – nie gehört, ehrlich gesagt). Gesamturteil: kann man gesehen haben, muss man aber nicht. Würde mich dafür nicht durch einen Schneesturm zum Kino kämpfen…

I used to be darker

Kurz vor Jahresschluss habe ich noch ein ein paar Berlinale-Filme nachzutragen, damit sie wenigstens im selben Jahr im Blog erscheinen, in dem ich sie gesehen habe: so z.B. „I used to be darker“. Ich habe ja an anderer Stelle schon mal über die Sektion „Perspektive dt. Kino“ bei der Berlinale gelästert, und das war jetzt quasi das gleiche in amerikanisch: A) sehr gewollt alternatives Drehbuch, möglichst wenig „erzählen“ und viel „zeigen“, B) übergangslose Schnitte auf Menschen, die was machen, z.B. Gitarre spielen oder ein Schlagzeug zertrümmern oder sich küssen oder weinen und C) eine nebensächliche Story mit Pubertätsschwangerschaft und von zu Hause abhauen. Mir war das zu künstlerisch-künstlich.

Der Blockbuster 2028: „Where the Whistle blows“

blow

Im Super-Thriller dieses Sommers – einer Writer/Producer-Ko-Produktion von Kevin Macdonald („Der letzte König von Schottland“, „Der Adler der neunten Legion“), Tony Gilroy (der „Bourne“-Achtteiler, „Michael Clayton“) und Stephen Gaghan („Syriana“, „Traffic – Die Macht des Kartells“); mit freundlicher Unterstützung von George Clooney – wird die ganze Geschichte des ehemaligen Whistleblowers und jetzt Nationalhelden Edward Snowden als packendes Feeldgood-Movie erzählt.
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